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Standardnorm, Sprachkultur und die Veränderung der normativen Erwartungen

  • Die deutsche Standardsprache hat sich durchgesetzt. Sie ist weithin zur Sprache eines öffentlichen und gehobenen Alltags geworden. Dadurch erweitern sich die Anforderungen, die an eine so verwendete Sprachform gestellt werden. Im Gefolge dessen wird eine Art von Variation sichtbar, die dazu zwingt, über die normative Geltung der Konventionen, denen dabei gefolgt wird, nachzudenken und möglichst Übereinkunft herzustellen. In dieser Phase der Verbreiterung der Basis für standardsprachliches Interagieren stehen dabei nicht nur grammatische und ähnliche sprachliche Regelmäßigkeiten zur gesellschaftlichen Diskussion, sondern nicht zuletzt Textkonventionen, die unser situativ und textsortenspezifisch angemessenes Agieren leiten. Von deren Wandel ist im zweiten Teil des Beitrags exemplarisch die Rede.

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Metadaten
Author:Ludwig M. EichingerGND
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-40994
DOI:https://doi.org/10.1515/9783110193985.363
ISBN:3-11-018256-4
Parent Title (German):Standardvariation. Wie viel Variation verträgt die deutsche Sprache?
Series (Serial Number):Jahrbuch / Institut für Deutsche Sprache (. 2004)
Publisher:De Gruyter
Place of publication:Berlin [u.a.]
Editor:Ludwig M. Eichinger, Werner Kallmeyer
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2005
Date of Publication (online):2015/09/02
Publicationstate:Veröffentlichungsversion
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
First Page:363
Last Page:381
Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 430 Deutsch
BDSL-Classification:Deutsche Mundarten
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Dialektologie / Sprachgeografie
Open Access?:Ja
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland