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Konnexion in argumentativen Texten. Gebrauchsunterschiede in Deutsch als L2 vs. Deutsch als L1

  • Für die Kodierung interpropositionaler semantischer Relationen wie Additivität, Adversativität, Kausalität etc. steht im Deutschen wie in vielen anderen Sprachen ein reichhaltiges Inventar von Konnektoren unterschiedlicher syntaktischer Kategorien zur Verfügung. Einige semantische Relationen müssen jedoch nicht explizit kodiert werden, da sie auf der Basis übereinzelsprachlicher Erwartungen an „normale“ Sachverhaltszusammenhänge aus dem Kontext erschließbar sind. Ob diese Relationen dann auch von Schreibern ausbuchstabiert werden, ist einzelsprach-spezifisch unterschiedlich. Der Beitrag untersucht vor diesem Hintergrund die Kodierung interpropositionaler Relationen bei Lernern des Deutschen als Fremdsprache. Die Analyse eines Lernerkorpus mit Essays fortgeschrittener Deutschlerner aus Schweden, China und Weißrussland (KobaltDaF-Korpus) und eines muttersprachlichen Kontrollkorpus zeigt, dass Lerner von den Mustern der Muttersprachler quantitativ und qualitativ abweichen. Der Beitrag beschreibt diese Abweichungen und diskutiert mögliche Erklärungen.

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Metadaten
Author:Eva Breindl
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-62996
ISBN:978-3-87548-789-3
Parent Title (German):Normalität in der Sprache
Series (Serial Number):Linguistische Berichte - Sonderhefte (22)
Publisher:Buske
Place of publication:Hamburg
Editor:Franz Josef Avis, Horst Lohnstein
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2016
Date of Publication (online):2017/08/04
Publicationstate:Veröffentlichungsversion
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Deutsch; Fremdsprachenlernen; Logische Partikel
First Page:37
Last Page:64
Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 400 Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Zweitspracherwerb / Fremdspracherwerb
Open Access?:Ja
Licence (German):Es gilt das UrhG