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Richtig gutes und richtig schlechtes Deutsch

  • Das öffentliche Interesse an der Frage, was als gutes und was als schlechtes Deutsch anzusehen sei, artikuliert sich auch als Anforderung an die Sprachwissenschaft: Sie möge zur Klärung dieser Frage beitragen. Es wird dargelegt, warum die Sprachwissenschaft eine Explikation der Begriffe gutes Deutsch und schlechtes Deutsch nicht zu ihren Aufgaben im engeren Sinn zählt. Möglich ist aber eine Auseinandersetzung mit dem Anliegen, das die Forderung nach gutem Deutsch begründet. Die Sprachwissenschaft kann dieses Anliegen unterstützen, indem sie dabei hilft, den Weg über das richtige zum guten Deutsch auszubauen. Was dabei unter richtigem Deutsch zu verstehen ist, kann wissenschaftlich geklärt und sollte öffentlich vertreten werden. Der Beitrag versteht sich als Plädoyer für eine Verbesserung des Verhältnisses von Sprachwissenschaft und publizistischer Sprachkritik.

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Metadaten
Author:Peter Eisenberg
DOI:https://doi.org/10.1515/9783110217360.2.53
Parent Title (German):Deutsche Grammatik - Regeln, Normen, Sprachgebrauch
Series (Serial Number):Jahrbuch / Institut für Deutsche Sprache (* 2008)
Publisher:de Gruyter
Place of publication:Berlin [u.a.]
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2009
Date of Publication (online):2018/10/09
Publicationstate:Veröffentlichungsversion
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Deutsch; Sprachkritik; Sprachnorm
First Page:53
Last Page:69
Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 430 Deutsch
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Grammatikforschung
Open Access?:Ja
Licence (German):Es gilt das UrhG