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Koordinationssyntax als prozedurales Phänomen

  • Die fast unüberschaubare Vielfalt koordinationssyntaktischer Phänomene ist eines der schwierigsten Probleme für eine kohärente Grammatiktheorie. Die vorliegende Untersuchung sieht Koordination nicht als grammatisches Phänomen per se, sondern als eine Technik, die es Sprecher und Hörer erlaubt, eine syntaktische Struktur in effizienter Weise ein zweites Mal zu verwenden. Statt koordinationssyntaktischer Strukturen werden deshalb Ersetzungs- und Linearisierungsprozesse als grundlegend angenommen. Das Buch zeigt, wie diese Idee für die Entwicklung einer einheitlichen und allgemeinen Koordinationstheorie genutzt werden kann, die neben allen Spielarten der Koordination auch andere Erscheinungsformen regulärer Ellipse erklären kann. Die Untersuchungen erfolgen auf der Grundlage einer formalisierten Version der Dependenzgrammatik, lassen sich aber auch auf andere Grammatiktheorie übertragen, die eine getrennte Darstellung von syntaktischer Struktur und Wortstellung erlauben.

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Metadaten
Author:Henning LobinGND
ISBN:3-8233-4747-0
Series (Serial Number):Studien zur deutschen Grammatik (46)
Publisher:Narr
Place of publication:Tübingen
Document Type:Book
Language:German
Year of first Publication:1993
Date of Publication (online):2018/08/21
GND Keyword:Deutsch; Koordination <Linguistik>; Syntax
Pagenumber:VII, 318
Note:
Teilw. zugl.: Bonn, Univ., Diss., 1990
Note:
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Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 430 Deutsch
Open Access?:Nein
Licence (German):Es gilt das UrhG