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Zum Verbalkomplex im Ostpommerschen

  • Die kontinental-westgermanischen Sprachen und Dialekte zeichnen sich durch das Vorkommen von mehrteiligen Verbformen in einem satzfinalen Verbalkomplex (im Folgenden VK) aus. Charakteristisch für diesen VK ist sein hohes Maß an Stellungsvariation, wie sie sich bei drei oder mehr Verben bereits innerhalb des Standarddeutschen zeigt (vgl. Duden 2005, 481-482, § 684). Im vorliegenden Beitrag werden Aspekte des VKs im Ostpommerschen untersucht, jenem ostniederdeutschen Dialekt, der bis 1945 östlich der Oder im heutigen Polen gesprochen wurde. Dies geschieht anhand spontansprachlicher Aufnahmen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts; der Beitrag ist also als eine sprachhistorische Untersuchung zu verstehen.

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Metadaten
Author:Thilo WeberGND
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-88919
ISSN:0078-0545
Parent Title (German):Niederdeutsches Wort
Publisher:Aschendorff
Place of publication:Münster
Document Type:Article
Language:German
Year of first Publication:2017
Date of Publication (online):2019/06/04
Publicationstate:Zweitveröffentlichung
Reviewstate:Peer-Review
Tag:Ostpommersch; Verbalkomplex
GND Keyword:Dialektologie; Historische Sprachwissenschaft; Niederdeutsch; Pommersch; Verb
Volume:57
First Page:103
Last Page:126
DDC classes:400 Sprache / 430 Deutsch
Open Access?:ja
Linguistics-Classification:Dialektologie / Sprachgeografie
Linguistics-Classification:Sprachgeschichte
Licence (German):Urheberrechtlich geschützt