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Über die sozialen Fesseln unserer Sprache

  • Der Sprachwissenschaft und der Soziologie eröffnen sich angesichts der Digitalisierung vielversprechende Räume zur produktiven Zusammenarbeit. In unserem Beitrag zeigen wir, dass eine sozialstrukturelle Perspektive auf die Online-Kommunikation neue Erkenntnisse uber das Verhältnis von sprachlichem Kapital und sozialer Ungleichheit generieren kann. In Teilen der Sozialtheorie dominiert die Auffassung, dass die sprachliche Praxis ein überwiegend eigendynamisches, von sozialstrukturellen Determinanten weitestgehend unabhängiges System sei. Fur ein umfassendes Verständnis der neuen digitalen Interaktionssphären erscheint jedoch eine systematische Berücksichtigung lagebedingter sprachlicher Fähigkeiten notwendig. Der Beitrag wird dies am Beispiel sozialer Medien veranschaulichen.

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Metadaten
Author:Robert Dorschel, Jutta AllmendingerGND
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-99593
DOI:https://doi.org/10.1515/9783110622591-015
ISBN:978-3-11-062259-1
Parent Title (German):Neues vom heutigen Deutsch. Empirisch - methodisch - theoretisch
Series (Serial Number):Jahrbuch / Institut für Deutsche Sprache (| 2018 |)
Publisher:de Gruyter
Place of publication:Berlin [u.a.]
Editor:Ludwig M. Eichinger, Albrecht Plewnia
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2019
Date of Publication (online):2020/07/04
Publicationstate:Zweitveröffentlichung
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Digitalisierung; Interdisziplinarität; Soziale Ungleichheit; Soziologie; Sprachkompetenz; Sprachwissenschaft
First Page:313
Last Page:324
DDC classes:400 Sprache / 430 Deutsch
Open Access?:ja
Linguistics-Classification:Soziolinguistik
Licence (German):Urheberrechtlich geschützt