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Prinzipien der Wortschreibung im Deutschen und Englischen am Beispiel der Schreibdiphthonge und der Doppelkonsonanten

  • In diesem Aufsatz geht es um einen Vergleich der Prinzipien der Wortschreibung im Englischen und Deutschen. Konkret werden Schreibdiphthonge und Doppelkonsonanten behandelt. Beide Phänomene eignen sich gut, um Prinzipien zu verstehen, nach denen die Wortschreibung funktioniert: So lassen sich Schreibdiphthonge nicht immer so aussprechen, wie es die einzelnen Vokalbuchstaben suggerieren, das heißt, sie sind nicht immer über die entsprechenden Graphem-Phonem-Korrespondenzen der einzelnen Segmente zu interpretieren, etwa <ei> für /ai/ im Deutschen und <ea> für /i/ im Englischen. Auf einer ,höheren‘ Ebene (der silbischen) zeigen sich aber systematische Züge, die in beiden Sprachen vergleichbar sind. Auch die Schreibungen der Doppelkonsonanten sind nicht einfach auf der Segmentebene zu verstehen, sondern sie ergeben sich aus einem Zusammenspiel der silbischen, der suprasegmentalen und der morphologischen Ebene. In beiden Sprachen wirken Prinzipien auf allen diesen Ebenen, aber zum Teil auf unterschiedliche Art und Weise.

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Metadaten
Author:Nanna Fuhrhop, Rebecca Barghorn
DOI:https://doi.org/10.1515/9783110284768.135
Parent Title (German):Deutsch im Sprachvergleich. Grammatische Kontraste und Konvergenzen
Series (Serial Number):Jahrbuch / Institut für Deutsche Sprache (~ 2011)
Publisher:de Gruyter
Place of publication:Berlin [u.a.]
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2012
Date of Publication (online):2018/11/16
Publicationstate:Veröffentlichungsversion
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Deutsch; Englisch; Geminata; Kontrastive Linguistik; Rechtschreibung
First Page:135
Last Page:160
Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 430 Deutsch
BDSL-Classification:Orthographie
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Grammatikforschung
Open Access?:Ja
Licence (German):Es gilt das UrhG