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Besprochene Bilder - bebildertes Sprechen. Audiovisuelle Transkriptivität in Nachrichtenfilmen und Polit-Talkshows

  • Als eine wichtige Form der intermedialen Einbindung von Sprache wird technisch kombinierte („sekundäre“) Audiovisualität beschrieben, wie sie prototypisch im Fernsehen vorkommt. Nach allgemeinen Strukturen von sekundärer Audiovisualität wird der Begriff der Transkriptivität (nach Jäger) kurz dargestellt: das „Anders- Lesbar-Machen“ von Zeichen im gleichen oder einem anderen Zeichensystem. Danach werden zwei Spielarten von Fernsehaudiovisualität behandelt: Nachrichtenfilme als Zusammenspiel von Sprechertext mit vorgefertigten Bildsequenzen, nach bestimmten Mustern von wechselseitiger Transkription, die Anforderungen der Darstellbarkeit und Glaubwürdigkeit genügen sollen. In Polit-Talkshows werden die Sprecherbeiträge von Kamerainszenierungen mit drei Funktionen transkribiert: (a) Abwechslung und Gliederung, (b) Sprecherprofilierung und (c) Profilierung von Beteiligungsrollen anderer Teilnehmer.

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Metadaten
Author:Werner Holly
DOI:https://doi.org/10.1515/9783110223613.359
Parent Title (German):Sprache intermedial. Stimme und Schrift, Bild und Ton
Series (Serial Number):Jahrbuch / Institut für Deutsche Sprache (^ 2009)
Publisher:de Gruyter
Place of publication:Berlin [u.a.]
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2010
Date of Publication (online):2018/10/19
Publicationstate:Veröffentlichungsversion
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Fernsehen; Intermedialität; Talkshow
First Page:359
Last Page:382
Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 430 Deutsch
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Medienlinguistik
Open Access?:Ja
Licence (German):Es gilt das UrhG