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Rechtsnormen als Sprachnormen

  • Rechtsnormen beruhen auf grammatischen und textverknüpfenden Sprachnormen, die Sachverhalte entscheidbar machen. Diese Normsprachkompetenz ist Teil der juristischen Ausbildung, des impliziten Praxiswissens in der Justiz und der expliziten Begründungsrügen gegen Urteile. Der Beitrag beginnt mit einem Seitenblick auf den vorbildlich gegen Sprachnormen verstoßenden Richter Azdak aus dem Kaukasischen Kreidekreis, geht über zu einem Kasusmusterexemplar von Andre Jolles und veranschaulicht die Normsprachbestandteile an Beispielen aus höchstrichterlichen Entscheidungstexten.

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Metadaten
Author:Thomas-Michael Seibert
DOI:https://doi.org/10.1515/9783110217360.2.88
Parent Title (German):Deutsche Grammatik - Regeln, Normen, Sprachgebrauch
Series (Serial Number):Jahrbuch / Institut für Deutsche Sprache (~ 2008)
Publisher:de Gruyter
Place of publication:Berlin [u.a.]
Editor:Marek Konopka, Bruno Strecker
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2009
Date of Publication (online):2018/10/09
Publicationstate:Veröffentlichungsversion
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Rechtssprache; Sprachnorm
First Page:88
Last Page:101
Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 430 Deutsch
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Fachsprache
Open Access?:Ja
Licence (German):Es gilt das UrhG