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Pronomina, Personen, Perspektiven. Zum Reflektorpronomen der erlebten Rede

  • Die das perspektivische Subjekt, den „Reflektor“ der erlebten Rede bezeichnenden drittpersonigen Personalpronomina entsprechen nicht der Außensicht des Erzählers, sondern artikulieren bei aller grammatischen Drittpersonigkeit die Perspektive des Reflektors, d.h. sind innenperspektivische Ausdrücke. Der Aufsatz versucht, diesen innenperspektivischen Charakter anhand des grammatischen Benehmens des Reflektorpronomens genauer nachzuweisen, indem er zeigt, dass sich diese drittpersonigen Pronomina in dreierlei Hinsicht, nämlich bzgl. ihrer Nichtersetzbarkeit, bzgl. der von ihnen ausgelösten Relativpronomina und bzgl. ihrer „transitiven“ Verwendbarkeit, wie erst- und zweitpersonige Ausdrücke verhalten und nicht wie „normale“ drittpersonige anaphorische Pronomina.

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Metadaten
Author:Peter Canisius
DOI:https://doi.org/10.1515/9783110199963.1.125
Parent Title (German):Text - Verstehen. Grammatik und darüber hinaus
Series (Serial Number):Jahrbuch / Institut für Deutsche Sprache (' 2005)
Publisher:de Gruyter
Place of publication:Berlin [u.a.]
Editor:Hardarik Blühdorn, Eva Breindl, Ulrich Waßner
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2006
Date of Publication (online):2018/09/21
Publicationstate:Veröffentlichungsversion
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Anaphora; Deutsch; Englisch; Erlebte Rede; Textkohärenz; Textlinguistik
First Page:126
Last Page:143
Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 430 Deutsch
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Grammatikforschung
Linguistics-Classification:Textlinguistik / Schriftsprache
Open Access?:Ja
Licence (German):Es gilt das UrhG