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Städtische Gruppen und ihre kommunikativen sozialen Stile

  • In der Chicago Schule der Soziologie wurde in der Tradition des symbolischen Interaktionismus das Konzept der „sozialen Welt“ entwickelt und zur Erfassung von städtischen Lebenswelten und Subkulturen verwendet. Soziale Welten haben eine gemeinsame Kultur mit verbindlichen Wissensbeständen und Ausdruckssystemen, die sich als ökonomisch und vorbildhaft für den Erfolg von Handlungsdurchführungen erweisen. Zur Bearbeitung von Aufgaben können sich innerhalb von sozialen Welten lokal verankerte Gruppen bilden, die für die ethnografische Beobachtung gut geeignet sind. Zur Erfassung der in solchen Gruppen ausgebildeten Sprachund Kommunikationsweisen erweist sich das Konzept des kommunikativen Stils als geeignetes Instrument. Nach Darstellung des theoretischen Ansatzes und empirischen Vorgehens werden verschiedene Gruppen vorgestellt, ihre kommunikativen Stile charakterisiert und durch Vergleich sozial differenzierende Merkmale aufgezeigt: Eine Gruppe von Frauen aus der „Welt der kleinen Leute“ im Vergleich zu einer Frauengruppe aus dem Bildungsbürgertum; und eine Gruppe junger Deutschtürkinnen, deren kommunikativer Stil sich im Laufe ihrer biografisch-sozialen Entwicklung verändert hat.

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  • Keim_Staedtische_Gruppen_und_ihre_kommunikativen_sozialen_Stile_2018.pdf
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Metadaten
Author:Inken KeimGND
DOI:https://doi.org/https://doi.org/10.1515/9783110296136-016
ISBN:978-3-11-029613-6
Parent Title (German):Handbuch Sprache in Gruppen
Series (Serial Number):Handbücher Sprachwissen (9)
Publisher:De Gruyter
Place of publication:Berlin [u.a.]
Editor:Eva Neuland, Peter Schlobinski
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2018
Date of Publication (online):2017/12/06
GND Keyword:Interaktionsanalyse; Lebenswelt; Stadt; Subkultur
First Page:313
Last Page:330
Note:
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Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 430 Deutsch / 439 Andere germanische Sprachen
Open Access?:Nein
Licence (German):Es gilt das UrhG