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Räume besetzen im Gottesdienst. Interaktionsanalytische Argumente für ein Konzept sozial-räumlicher Positionierung

  • Wir setzen mit diesem Text unsere gemeinsamen Analysen des Zusammenhangs von Gottesdienst und Kirchenraum fort. Methodologisch entwickeln wir mit der sozial-räumlichen Positionierung ein Konzept, bei dem Interaktionsarchitektur-, Sozialtopographie- und Interaktionsraumanalyse zusammenkommen. Es handelt sich um einen ersten systematischen Versuch, fallbasiert das Konzept "Positionierung" zu entmetaphorisieren und es im engsten Wortsinne erstmalig und primär im Raum zu verankern. Das zentrale Argument für die Ent-Metaphorisierung des Konzeptes besteht in der Tatsache, dass bereits lange bevor das erste Wort gesprochen wird, Personen im institutionellen Funktionsraum (hier Kirche) durch die Einnahme bestimmter Positionen soziale Ansprüche stellen und ihre Präsenz sozial aufladen. Es ist zudem empirisch evident, dass in dem von uns analysierten Fall die Beteiligten durch ihr Positionierungsverhalten (und zwar ausschließlich darüber!) neben der gemeinsamen verbalen Bearbeitung thematisch-pragmatischer Relevanzen jeweils eigene und durchaus konkurrenzielle Ziele auf der "Beziehungsebene" verfolgen.

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Metadaten
Author:Heiko Hausendorf, Reinhold SchmittORCiDGND
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-65936
URL:http://www.spur.uzh.ch/dam/jcr:bbd30fd8-5228-43c7-85fc-abebe54ce1fb/SpuR_Arbeitspapier_Nr06.pdf
Series (Serial Number):Arbeitspapiere des UFSP Sprache und Raum (SpuR) (06)
Publisher:UFSP Sprache und Raum (SpuR), Universität Zürich
Place of publication:Zürich
Document Type:Working Paper
Language:German
Year of first Publication:2017
Date of Publication (online):2017/10/24
GND Keyword:Gottesdienst; Interaktionsanalyse; Multimodalität; Raum
Pagenumber:112
Dewey Decimal Classification:400 Sprache
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Pragmalinguistik / Kommunikationsforschung
Open Access?:Ja
Licence (German):Es gilt das UrhG