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Zur syntaktischen und prosodischen Markierung pragmatischer Phänomene im Bereich der Konnektorenforschung

  • Nach Eve Sweetser (1990) kann eine Äußerung auf drei kognitiven Ebenen - Sachverhaltsebene, epistemische Ebene und Sprechaktebene - gedeutet werden. In diesem Beitrag werden auf der Basis eines Korpus gesprochensprachlicher Daten' sowohl syntaktische als auch prosodische Besonderheiten kausaler und konditionaler konnektorhaltiger Relationen untersucht, die auf unterschiedlichen Ebenen gedeutet werden können. Ein besonderes Interesse gilt dabei der Frage, ob die Sweetser’sehen Ebenen im Deutschen sprachlich markiert sind. Es wird gezeigt, dass syntaktische und prosodische Signale mit den Ebenen sehr stark korrelieren, die Ebenen im kausalen Bereich aber anders markiert sind als im konditionalen Bereich. Aufgrund dieses Befundes wird gegen die Annahme Sweetsers argumentiert, dass Kausalität als Basisbedeutung für Konditionalität angesehen werden könne.
Metadaten
Author:Anna Volodina
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-52661
ISBN:978-3-631-58133-9
Parent Title (German):An der Grenze zwischen Grammatik und Pragmatik
Series (Serial Number):Deutsche Sprachwissenschaft international (3)
Publisher:Lang
Place of publication:Frankfurt am Main/Berlin/Bern/Bruxelles/New York/Oxford/Wien
Editor:Rita Brdar-Szabó, Elisabeth Knipf-Komlósi, Attila Péteri
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2009
Date of Publication (online):2016/09/15
Publicationstate:Veröffentlichungsversion
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Deutsch; Gesprochene Sprache; Kausalität; Konditional; Logische Partikel
First Page:151
Last Page:159
Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 410 Linguistik
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Pragmalinguistik / Kommunikationsforschung
Open Access?:Ja
Licence (German):Es gilt das UrhG