Volltext-Downloads (blau) und Frontdoor-Views (grau)

Diskursstrukturen in fachlichen Mailinglisten. Zwischen Einwegkommunikation und Interaktion

  • Das einfache, E-Mail-basierte Format der Mailingliste hat sich für professionelle Internet-Kommunikation in einem mittlerweile vielfältigen Web-Angebot aus mehreren Gründen bewährt: gezielte Versorgung mit fachspezifischen Informationen, Kompensation von Orientierungsproblemen für Neulinge, Distribution von vorläufigem, noch nicht abgesichertem Wissen, Selbstverständnis als Selbsthilfegruppe oder kritische Gegenöffentlichkeit für randständige Themen und Positionen. In Mailinglisten finden sich drei Diskursformate: monologisch, einfach dialogisch und „dicht" dialogisch bzw. interaktiv. Dialogizität und Interaktion werden in der Listenkommunikation nicht nur durch die Bildung von „Threads" konstituiert, sondern auch in der lokalen Formulierungsarbeit, etwa durch adressatengerechte Ansprache, Thematisierung der Rezeptionsbedingungen, Selbst- und Fremdkategorisierung, Reformulierungen und andere Kohärenzverfahren.

Export metadata

Additional Services

Share in Twitter Search Google Scholar

Statistics

frontdoor_oas
Metadaten
Author:Wilfried Schütte
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-43112
ISBN:3-924110-68-9
Parent Title (German):Internetbasierte Kommunikation
Series (Serial Number):Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie (68)
Publisher:OBST
Place of publication:Oldenburg
Editor:Michael Beißwenger, Ludger Hoffmann, Angelika Storrer
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2004
Date of Publication (online):2015/10/27
Publicationstate:Veröffentlichungsversion
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Computervermittelte Kommunikation; Konversationsanalyse
First Page:55
Last Page:75
Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 410 Linguistik
BDSL-Classification:Sprache im 20. Jahrhundert. Gegenwartssprache
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Pragmalinguistik / Kommunikationsforschung
Open Access?:Ja
Licence (German):Es gilt das UrhG