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Ohne Vorliegen von Voraussetzungen. Ein historisches Syntagma im Netz produktiver Wortverbindungsmuster

  • Der Beitrag diskutiert ausgehend von einem historischen Sprachbeispiel die Korrelation zwischen lexikalisierten Wortverbindungen, die durch bestimmte außersprachliche Faktoren zu solchen geworden sind, und Wortschatzeinheiten ähnlicher Art, die ihrerseits Muster konstituieren. Es wird gezeigt, dass unauffällige Syntagmen zu verfestigten Wortschatzeinheiten werden können, dass dies aber gleichzeitig nicht im luftleeren Formulierungsraum geschieht. Vielmehr liegt auch hier syntagmatische Musterhaftigkeit in einem Netz graduell verfestigter Einheiten des Lexikons zugrunde. Solche Netze sind immer durch fragmentarischen Gebrauch und Überlappung von spezifischen Komponenten geprägt. Je nach Kommunikationssituation und -bedürfnissen werden Teilstrukturen fokussiert und aktualisiert, während andere im Hintergrund bleiben.

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Metadaten
Author:Kathrin Steyer
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-34586
ISBN:978-3-95809-504-5
Parent Title (German):Figurative Sprache. Festgabe für Dmitrij O. Dobrovol'skij
Series (Serial Number):Stauffenburg Linguistik (83)
Publisher:Stauffenburg
Place of publication:Tübingen
Editor:Martine Dalmas, Elisabeth Piirainen, Natalia Filatkina
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2014
Date of Publication (online):2015/02/04
Publicationstate:Veröffentlichungsversion
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Deutsch; Phraseologismus; Wortverbindung
First Page:117
Last Page:130
Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 430 Deutsch
BDSL-Classification:Lexikographie, Wörterbücher
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Lexikografie
Open Access?:Ja
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland