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Schlag nach bei Mackensen! Er führt dich, wohin du nicht willst…

  • Zum 80. Geburtstag wird er im Börsenblatt für den deutschen Buchhandel 1981 deutscher „Sprachzuchtmeister“ genannt und mit Konrad Duden verglichen (Herrmann 2003, Sp. 1138). Im Werbedeutsch der Antiquariate taucht die Benennung „Schatzmeister der deutschen Sprache“ auf. Im Jahr 1969 wird er zum Ehrenmitglied des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) ernannt, nachdem er zuvor, 1966, die VDI-Ehrenmünze erhalten hat (Herrmann 2003, Sp. 1137). Sein „Neues Deutsches Wörterbuch“, das 1952 erscheint, seit der 3. Auflage 1955 den Titel „Deutsches Wörterbuch“ führt, wird 2006 in 13. Auflage verlegt, „Unreformiert, undeformiert“ – wie die Bauchbinde ausweist. Wer ist dieser Lutz Mackensen (1901-1992) – der (angebliche) Konrad Duden der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, der den deutschen Sprachschatz, also den Wortschatz seiner Zeit, (mit)verwaltet und Sprachzucht ausübt, indem er eine alphabetische und grammatisch-semantische Ordnung über die Wörter der deutschen Hoch- und Schriftsprache legt?

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Metadaten
Author:Helmut Henne
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-904
URL:http://pub.ids-mannheim.de/laufend/sprachreport/pdf/sr10-4a.pdf
ISSN:0178-644X
Parent Title (German):Sprachreport : Informationen und Meinungen zur deutschen Sprache
Publisher:Institut für Deutsche Sprache
Place of publication:Mannheim
Document Type:Article
Language:German
Year of first Publication:2010
Tag:Neues Deutsches Wörterbuch
GND Keyword:Deutsch; Lexikographie
Volume:26
Issue:4
Pagenumber:5
First Page:2
Last Page:6
BDSL-Classification:Deutsche Sprachgeschichte / Allgemeines
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Sprachgeschichte
Journals:Sprachreport / Sprachreport. 26 (2010)
Open Access?:Ja
Licence (German):Es gilt das UrhG