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Funktionen des Wortbildungsmorphems un- in der deutschen Gegenwartssprache

  • Ausgehend von Alexej Alexejevic Leontjews Bedeutungsauffassung, die sich auf die von der sowjetischen Psychologie entwickelte Konzeption des Psychischen als Tätigkeit stützt und die Bedeutung lexikalischer Einheiten als Verallgemeinerung der Wirklichkeit, als dynamische Hierarchie von Prozessen, zugleich als Ergebnis sprachlicher Tätigkeit versteht, wird im vorliegenden Beitrag die Wortbildung als Prozess und Ergebnis sprachlicher Tätigkeit angesehen, die als dialektische Einheit von kognitiver und kommunikativer Tätigkeit in die gesamte sozial-praktische Tätigkeit des Menschen eingelagert und daher gesellschaftlich determiniert ist. Auch die Erscheinungen und Regularitäten der Wortbildung gehören als Abbild des Seins zum gesellschaftlichen Bewusstsein im allgemeinen Sinn.

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Metadaten
Author:Rosemarie Schnerrer
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-75848
Parent Title (German):Beiträge zur Erforschung der deutschen Sprache
Publisher:VEB Bibliographisches Institut Leipzig
Place of publication:Leipzig
Document Type:Article
Language:German
Year of first Publication:1982
Date of Publication (online):2018/06/29
Publicationstate:Veröffentlichungsversion
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Derivation; Deutsch; Morphologie <Linguistik>; Negation; Präfix; Wortbildung; un-
Volume:2
First Page:22
Last Page:51
Note:
Dieser Beitrag ist die zusammenfassende Darlegung einiger Grundgedanken der Dissertation: R. Schnerrer: Untersuchungen zu den semantischen Relationen in einem Teilsystem des Wortschatzes der deutschen Gegenwartssprache unter Berücksichtigung des Wortbildungsmorphems un-. Diss. A, Leipzig 1978.
Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 430 Deutsch
Open Access?:ja
BDSL-Classification:Grammatik
Linguistics-Classification:Grammatikforschung
Licence (German):Es gilt das UrhG