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Cybermobbing aus sprachwissenschaftlicher Perspektive

  • „Bringt morgen jemand ein paar Mistgabeln und Fackeln mit zur Schule???“ Diese Frage werfen Schüler/innen eines Gymnasiums in einem Facebook-Thread auf. Mit Mistgabeln und Fackeln, so malen es sich die Jugendlichen für jede/n mitlesbar aus, müsse man die Person attackieren, die ihren Unmut auf sich gezogen hat. In einem anderen Fall droht ein/e Schreiber/in in einer geschlossenen Hassgruppe, dass ein Mitglied der Trainingsgruppe dessen / deren „füße in der fresse hängen [haben wird]!“, was Beifall in der Gruppe und eine Reihe weiterer diskreditierender Kommentare hervorruft. Diese Schlaglichter aus Online-Interaktionen geben einen ersten Eindruck von Cybermobbing, einer Form von Gewalt, die vornehmlich sprachlich realisiert und in Sozialen Medien verbreitet wird und sozialpsychologischen Studien zufolge heute zum Schulalltag gehört.

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Metadaten
Author:Konstanze Marx
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-72092
ISSN:0178-644X
Parent Title (German):Sprachreport
Publisher:Institut für Deutsche Sprache
Place of publication:Mannheim
Document Type:Article
Language:German
Year of first Publication:2018
Date of Publication (online):2018/03/07
Publicationstate:Veröffentlichungsversion
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Computervermittelte Kommunikation; Cyber-Mobbing; Linguistik; Social Media; Verbalaggression
Volume:34
Issue:1
First Page:1
Last Page:9
Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 430 Deutsch
BDSL-Classification:Sprache im 20. Jahrhundert. Gegenwartssprache
Leipniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Soziolinguistik
Open Access?:Ja
Journals:Sprachreport / Sprachreport 34 (2018)
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland