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Die doppelte Wende. Zur Verbindung von Sprache, Sprachwissenschaft und zeitgebundener politischer Bewertung am Beispiel deutsch-deutscher Sprachdifferenzierung

  • Schon vor ziemlich genau 40 Jahren, nämlich im Jahre 1947, erschienen die ersten schriftlichen Hinweise darauf, dass die politische Aufteilung Deutschlands unter die Siegermächte — die Teilung in eine Ost- und drei Westzonen — sprachliche Veränderungen zur Folge hatte, genauer: Veränderungen im Wortschatz. Es waren sowjetrussische Germanisten, die dies zuerst beobachteten. Ihre Hinweise wurden hier allerdings kaum bekannt. Seitdem ist viel gearbeitet, viel geforscht und viel geschrieben worden in Ost und West, und wir wissen heute zum Teil ganz gut Bescheid über die „sprachlichen Besonderheiten“ der beiden deutschen Staaten (so sagt man zurückhaltend heute), die „Divergenzen“, die „Differenzen“, die „Ost-West-Spezifika“, den „Sonderwortschatz der SBZ“ (so hieß es früher) oder auch „Parteijargon“, denn so vor allem sah man bis in die 2. Hälfte der 60er Jahre hinein die Besonderheiten im Sprachgebrauch der DDR — die eigenen Besonderheiten ohnehin übersehend.

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Metadaten
Author:Manfred W. Hellmann
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-66468
ISBN:3-531-12050-6
Parent Title (German):Politische Semantik. Bedeutungsanalytische und sprachkritische Beiträge zur politischen Sprachverwendung
Publisher:Westdeutscher Verlag
Place of publication:Opladen
Editor:Josef Klein
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:1989
Date of Publication (online):2017/11/03
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Deutsch; Deutschland <Bundesrepublik>; Deutschland <DDR>; Sprachwandel; Sprachwissenschaft; Worotschatz
First Page:297
Last Page:326
Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 430 Deutsch
Open Access?:ja
BDSL-Classification:Sprache im 20. Jahrhundert. Gegenwartssprache
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Soziolinguistik
Licence (German):Es gilt das UrhG