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Variationsquellen in der Wortprosodie

  • Der Begriff Wortprosodie bezeichnet hier die Organisation von Segmenten in die hierarchisch geordneten Konstituenten Silbe, Fuß und phonologisches Wort. Evidenz für solch eine Organisation und die ihr zugrundeliegenden Regeln findet sich in gewissen distributioneilen sowie phonetischen Besonderheiten von Segmenten. In diesem Beitrag versuche ich eine Darstellung der wesentlichen Züge der deutschen Wortprosodie als Interaktion miteinander in Konflikt stehender Beschränkungen im Sinne der Optimalitätstheorie. Im Mittelpunkt steht die Herausarbeitung unmarkierter prosodischer Strukturen auf der phonologisch-lexikalischen Ebene, da unmarkierte Strukturen einen wichtigen Bezugspunkt für die Beurteilung von Varianten bilden. Zugleich ergibt sich eine neue Perspektive auf das Verhältnis von Norm und Regel.

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Metadaten
Author:Renate Raffelsiefen
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-49115
ISBN:978-3-11-020956-3 (Print)
ISBN:978-3-11-021736-0 (E-Book)
Parent Title (German):Deutsche Grammatik – Regeln, Normen, Sprachgebrauch
Series (Serial Number):Jahrbuch / Institut für Deutsche Sprache (2008)
Publisher:de Gruyter
Place of publication:Berlin/New York
Editor:Marek Konopka, Bruno Strecker
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2009
Date of Publication (online):2016/05/30
Publicationstate:Veröffentlichungsversion
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Akzent; Deutsch; Prosodie; Sprachvariante
First Page:240
Last Page:273
Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 410 Linguistik
Open Access?:ja
BDSL-Classification:Grammatik
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Phonetik / Phonologie
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland