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Oralität und Schriftlichkeit im Fernsehen

  • Oralität ist als „somatische” Form der Kommunikation des Menschen geradezu die CONDITIOHUMANA. Das Fernsehen kann diese mehr als andere Medien weitervermitteln (Quasthoff). Oft ist es nur eine inszenierte Mündlichkeit, die zur Beglaubigung dient (Püschel). Das „hopping” des Zuschauers ermöglicht die gleichzeitige Teilnahme an vielen Ereignissen. Die Ausbildung zur Mündlichkeit ist für Fernsehjournalisten besonders wichtig (Häusermann). Mit dem schlagfertigen (inszenierten) Laien im Fernsehprogramm wird ein neues Ideal der Alltäglichkeit vor Augen geführt (Burger). Ähnliches geschieht bei der Rummelplatz-Kommunikation der Talkshows (Schütte). Das Fernsehen kann mit der Möglichkeit der „Re-Inszenierung” einen neuen gruppenintegrativen Faktor bilden und Wirklichkeit verändern (Püschel). Dies zeigt auch das Modell am Schluß (Löffler).

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Metadaten
Author:Heinrich LöfflerGND
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-139714
ISBN:3-8233-5135-4
Parent Title (German):Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Fernsehen
Series (Serial Number):Studien zur deutschen Sprache (5)
Publisher:Narr
Place of publication:Tübingen
Editor:Bernd Ulrich Biere, Rudolf Hoberg
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:1996
Date of Publication (online):2026/07/28
Publishing Institution:Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) [Zweitveröffentlichung]
Publicationstate:Zweitveröffentlichung
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Fernsehen; Gesprochene Sprache; Kommunikation; Mündlichkeit; Personalisierung; Rezeption; Talkshow
First Page:199
Last Page:206
DDC classes:400 Sprache / 430 Deutsch
Open Access?:ja
Licence (German):License LogoUrheberrechtlich geschützt