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Mündlichkeit und Rezeption

  • Gegen die kulturpessimistische Behauptung, das Fernsehen zerstöre vor allem das Gespräch in der Familie, spricht die unbestreitbare Alltagserfahrung, daß wir beim gemeinsamen Fernsehen vielfältige verbale Aktivitäten entfalten. Imfolgenden werden einige spezifische Besonderheiten des Sprechens beim Fernsehen vorgestellt, wobei davon ausgegangen wird, daß das gemeinsame Fernsehen eine Form des geselligen Beisammenseins ist. Dann werden zwei Funktionen dieser verbalen Aktivitäten thematisiert: die wechselseitige Unterstützung der Rezipienten beim Verstehen des Fernsehtextes und die Nutzung des Fernsehtextes als symbolisches Material für die Entwicklung und Bestätigung gruppeneigener Werte. Am Ende steht noch der Hinweis, daß das Fernsehen eine unausschöpfbare thematische Ressource für Alltagsgespräche bildet.

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Metadaten
Author:Ulrich PüschelGND
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-139703
ISBN:3-8233-5135-4
Parent Title (German):Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Fernsehen
Series (Serial Number):Studien zur deutschen Sprache (5)
Publisher:Narr
Place of publication:Tübingen
Editor:Bernd Ulrich Biere, Rudolf Hoberg
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:1996
Date of Publication (online):2026/07/28
Publishing Institution:Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) [Zweitveröffentlichung]
Publicationstate:Zweitveröffentlichung
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Fernsehen; Gesprochene Sprache; Kommunikation; Mündlichkeit; Personalisierung; Rezeption
First Page:181
Last Page:197
DDC classes:400 Sprache / 430 Deutsch
Open Access?:ja
Licence (German):License LogoUrheberrechtlich geschützt