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Grammatik, Text, Register? Intraindividuelle sprachliche Variation bei Martin Luthers Relativsätzen

  • Martin Luthers Relativsätze sind durch Variation geprägt. Durch der/die/ das + da eingeleitete Relativsätze haben oft die Funktion, Subordination eindeutig zu markieren. Andere Einleitungen können ein Zusammentreffen gleichlautender Wortformen (die, so statt die, die) verhindern, allerdings ist dieser Effekt wenig ausgeprägt. In Abhängigkeit vom Text sind unterschiedliche Typen von Relativsätzen mehr oder weniger häufig. Durch der/die/das + da eingeleitete Relativsätze sind gegen die bisherige Auffassung nicht „bibelsprachlich“, sondern besonders typisch für das Neue Testament. Bestimmte Relativsatzeinleitungen charakterisieren bestimmte Textsorten, allerdings zeigen sich auch innerhalb von Texten Unterschiede. Zu deren Erklärung bietet sich der Register-Begriff an.

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Metadaten
Author:Jürg FleischerORCiDGND
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-136604
DOI:https://doi.org/10.1515/9783112240151-005
ISBN:978-3-11-224014-4
ISSN:0537-7900
Parent Title (German):Deutsch im Wandel
Series (Serial Number):Jahrbuch / Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) (2025)
Publisher:De Gruyter
Place of publication:Berlin/Boston
Editor:Kristin KopfORCiDGND, Angelika WöllsteinORCiDGND, Sandra HansenORCiDGND, Annelen BrunnerORCiDGND, Gabriele DiewaldORCiDGND
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2026
Date of Publication (online):2026/02/19
Publishing Institution:Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) [Zweitveröffentlichung]
Publicationstate:Zweitveröffentlichung
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Deutsch; Luther, Martin; Relativsatz; Sprachvariante; Sprachwandel
First Page:49
Last Page:72
DDC classes:400 Sprache / 430 Deutsch / 430 Deutsch
Open Access?:ja
Licence (German):License LogoUrheberrechtlich geschützt