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Islambezogene Verwendung des Deutschen: Ein linguistischer Beschreibungsversuch

  • Ein Sprachgebrauch, der fachlich intuitiv zum Migrantendeutsch zu zählen ist und zusätzlich als ein prestigeträchtiger (früher „elaborierter“) Code und insofern eine Besonderheit unter den aktuellen Varianten des Deutschen darstellt, wurde bisher – abgesehen von einigen jüngeren Publikationen, die erwähnt werden – kaum wahrgenommen. Gemeint ist ein Sprachgebrauch des Deutschen, das heute in der (digitalen) Öffentlichkeit vor allem Deutschsprecherinnen und -sprecher islamischen Glaubens sprechen. Dieser Sprachgebrauch ist an besondere Verwendungs- und Situationskontexte gebunden – und zwar an die, wenn in mündlichen und schriftlichen Texten bei unterschiedlichen Redeanlässen islamisch-religiöse Konzepte in verschiedenen Textsorten versprachlicht werden, was für die allermeisten islamisch sozialisierten Menschen zu ihrem alltäglichen Sprachgebrauch gehört. Es geht beispielsweise um Belege wie in den im Beitrag enthaltenen Instagram-Postings.

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Metadaten
Author:Vedad SmailagićORCiD, Ekkehard FelderORCiDGND
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-134856
DOI:https://doi.org/10.14618/sr-4-2025-sma
ISSN:0178-644X
Parent Title (German):Sprachreport
Publisher:Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)
Place of publication:Mannheim
Document Type:Article
Language:German
Year of first Publication:2025
Date of Publication (online):2025/10/06
Publicationstate:Veröffentlichungsversion
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
Tag:Migrantendeutsch
GND Keyword:Deutsch; Instagram; Islam; Prestige; Sprachgebrauch
Volume:41
Issue:4
First Page:20
Last Page:27
DDC classes:400 Sprache / 430 Deutsch
Open Access?:ja
Linguistics-Classification:Angewandte Linguistik
Journals:Sprachreport / Sprachreport 41 (2025)
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland