Volltext-Downloads (blau) und Frontdoor-Views (grau)

Prädikation durch Wortbildung. Zum Zusammenhang von Wortgrammatik und Satzsemantik

  • Wortbildungen, vor allem Komposita, aber auch Derivationen, sind ein für das Deutsche sehr typisches sprachliches Mittel, mit dem semantische Aspekte in hoher Verdichtung in einer einzigen Wortform zusammengefasst werden können, für die man, wenn man sie explizit ausdrücken wollte, sonst ganze oder gar mehrere Sätze benötigen würde. Sie sind auch geeignet dafür, Inhalte auszudrücken, die man lieber (z.B. als Präsuppositionen; generell: als verstehensrelevantes Wissen) impliziert, ohne sie explizit (und damit besser angreifbar) zu formulieren. Der Beitrag geht dem prädikativen Charakter von Wortbildungen im Deutschen nach und zeigt dabei unter anderem auch auf, inwiefern in manchen Wortbildungen auch Aspekte der Thema-Rhema-Gliederung zum Zuge kommen.

Download full text files

Export metadata

Additional Services

Search Google Scholar

Statistics

frontdoor_oas
Metadaten
Author:Dietrich BusseORCiDGND
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-132743
ISBN:978-3-8233-6470-2
ISSN:0949-409X
Parent Title (German):Mit Bezug auf Sprache. Festschrift für Rainer Wimmer
Series (Serial Number):Studien zur deutschen Sprache (49)
Publisher:Narr Francke Attempto
Place of publication:Tübingen
Editor:Wolf-Andreas LiebertORCiDGND, Horst SchwinnGND
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2009
Date of Publication (online):2025/07/21
Publishing Institution:Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) [Zweitveröffentlichung]
Publicationstate:Zweitveröffentlichung
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
Tag:Thema-Rhema-Gliederung
GND Keyword:Komposition <Wortbildung>; Kompositum; Prädikatsnomen; Semantik; Wortbildung
First Page:485
Last Page:505
DDC classes:400 Sprache / 430 Deutsch
Open Access?:ja
BDSL-Classification:Grammatik
Linguistics-Classification:Morphologie
Licence (German):License LogoUrheberrechtlich geschützt