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Linguistische Sprachkritik im Geiste linguistischer Aufklärung

  • Vor dem Hintergrund sprachkritischer Zweifelsfragen mit gesellschaftspolitischem Impetus und dem Umstand, auf bestimmte, „vorbelastete“ Ausdrucksmuster in Kommunikationssituationen angemessen reagieren zu müssen, wird im folgenden Beitrag ein Vorschlag unterbreitet, welche Verfahren der sprachreflektierende Sprachbenutzer anwenden kann, um sich bewusst für bestimmte Formulierungsstrategien entscheiden zu können. Damit wird die inhaltliche Beurteilung dem Akteur überlassen, und die Linguistik expliziert ausschließlich mögliche Operationalisierungen im Paradigma des „Semantischen Kampfes“ mit dem Fokus auf Bezeichnungskonkurrenzen sowie auf Bedeutungs- und Sachverhaltsfixierungsversuchen. Das Procedere wird an umstrittenen Formulierungen zur sog. Sterbehilfe exemplifiziert.

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Metadaten
Author:Ekkehard FelderORCiDGND
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-132503
DOI:https://doi.org/10.11588/heidok.00031179
ISBN:978-3-8233-6470-2
ISSN:0949-409X
Parent Title (German):Mit Bezug auf Sprache. Festschrift für Rainer Wimmer
Series (Serial Number):Studien zur deutschen Sprache (49)
Publisher:Narr Francke Attempto
Place of publication:Tübingen
Editor:Wolf-Andreas LiebertORCiDGND, Horst SchwinnGND
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2009
Date of Publication (online):2025/07/01
Publishing Institution:Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) [Zweitveröffentlichung]
Publicationstate:Zweitveröffentlichung
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
Tag:Bezeichnungskonkurrenz; Formulierungsstrategien; Linguistische Aufklärung; Sachverhaltskonstitution; Semantischer Kampf
GND Keyword:Bedeutung; Semantik; Sprachbewusstsein; Sprachkritik; Sterbehilfe
First Page:163
Last Page:185
DDC classes:400 Sprache / 430 Deutsch
Open Access?:ja
Linguistics-Classification:Semantik
Licence (German):License LogoUrheberrechtlich geschützt