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Zur nicht-modalen und modalen Lesart von schon

  • Schon kann je nach syntaktischer Position und Kontext nicht-modal oder modal interpretiert werden. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, der Frage nachzugehen, welche Faktoren für die Lesart von schon bestimmend sind. An Löbner anknüpfend (1990, S. 107-113) wird die These vertreten, dass neben der Syntax die inhärente Zeitstruktur des Verbs in Interaktion mit Tempus, Modus und Zeitangaben eine große Rolle bei der Interpretation von schon spielt. Die Tatsache, dass schon im Gegensatz zu Partikeln wie ja und doch, die aus rein deiktischen Elementen stammen, eine temporale Komponente (vgl. hierzu Diewald/Ferraresi 2008; Ferraresi 2006) enthält, macht die These plausibel, dass die temporale Bedeutungskomponente von schon mit den weiteren Elementen interagiert, die zur zeitlichen Strukturierung des Satzes beitragen.

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Metadaten
Author:Manuela Caterina MoroniORCiDGND
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-132189
ISBN:978-3-8233-6558-7
ISSN:0949-409X
Parent Title (German):Konnektoren im Deutschen und im Sprachvergleich. Beschreibung und grammatische Analyse
Series (Serial Number):Studien zur deutschen Sprache (53)
Publisher:Narr Francke Attempto
Place of publication:Tübingen
Editor:Gisella FerraresiORCiDGND
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2011
Date of Publication (online):2025/06/18
Publishing Institution:Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) [Zweitveröffentlichung]
Publicationstate:Zweitveröffentlichung
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Bedeutung; Modalpartikel; Partikel; Semantik; Syntax; schon
First Page:183
Last Page:206
DDC classes:400 Sprache / 430 Deutsch
Open Access?:ja
BDSL-Classification:Grammatik
Linguistics-Classification:Grammatikforschung
Linguistics-Classification:Semantik
Licence (German):License LogoUrheberrechtlich geschützt