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Normen und Normenkonflikte. Am Beispiel eines Schreibseminars in der beruflichen Fort- und Weiterbildung

  • Unabdingbare Voraussetzung für eine Lehrtätigkeit in der beruflichen Fort- und Weiterbildung, in der Schreibfertigkeiten vermittelt werden, ist die Fähigkeit und Bereitschaft, den eigenen Sprachgebrauch wie die Sprachgebräuche anderer kritisch zu reflektieren. Nur so kann mit den Normenproblemen und -konflikten, die in einem Schreibtraining auf Schritt und Tritt auftreten, erfolgreich umgegangen werden. Ein sprachreflexives Bewußtsein ist aber nicht nur Voraussetzung bei den Lehrenden, seine Vermittlung muß zugleich ein wesentliches, wenn auch heimliches Ziel eines jeden Schreibseminars sein. Denn neben der Schulung in rein sprachlichen Fertigkeiten muß den zu Schulenden klar gemacht werden, daß sie ständig mit Sprachnormen konfrontiert sind. Sie müssen außerdem darauf vorbereitet werden, Normenkonflikte zu erkennen und die Art der Konflikte zu durchschauen. Schließlich sollen sie lernen, mit diesen Konflikten umzugehen.

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Metadaten
Author:Ulrich PüschelGND
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-130961
ISBN:3-8233-5132-X
ISSN:0949-409X
Parent Title (German):Bewertungskriterien in der Sprachbewertung
Series (Serial Number):Studien zur deutschen Sprache (2)
Publisher:Gunter Narr Verlag
Place of publication:Tübingen
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:1995
Date of Publication (online):2025/04/03
Publishing Institution:Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)
Publicationstate:Zweitveröffentlichung
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Schreibschule; Schriftsprache; Sprachgebrauch; Sprachkritik; Sprachnorm
First Page:91
Last Page:109
DDC classes:400 Sprache / 400 Sprache, Linguistik
Open Access?:ja
Linguistics-Classification:Angewandte Linguistik
Licence (German):License LogoUrheberrechtlich geschützt