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Wenn Endonyme zu Exonymen werden: Zum heutigen Gebrauch deutscher Ortsnamen im Baltikum

  • Der Beitrag untersucht den heutigen Gebrauch deutscher Toponyme im Baltikum. Anhand von Untersuchungen im DeReKo sowie der Zeit (2021), von Reiseführern, touristischen Websites und den Onlineauftritten deutscher Institutionen lässt sich feststellen, dass Endonyme wie Tallinn, Liepäja oder Klaipeda dominieren, wobei Diakritika gelegentlich berücksichtigt werden. Allerdings treten (heutige) deutsche Exonyme wie Reval, Libau or Memel manchmal noch auf. Insgesamt lässt sich ein eher unsystematischer Umgang beobachten, der nicht zuletzt im Traditionsbruch infolge der Teilung Europas begründet liegen dürfte.

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Metadaten
Author:Heiko F. MartenORCiDGND
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-130115
DOI:https://doi.org/10.3726/b22111
ISBN:978-3-631-90520-3
ISSN:2196-9760
Parent Title (German):Einheit des Faches – Vielfalt der Perspektiven. Ausgewählte Beiträge zum XII. Nordisch-Baltischen Germanistentreffen in Reykjavík vom 8. – 10. Juni 2022
Series (Serial Number):Nordeuropäische Arbeiten zur Literatur, Sprache und Kultur (18)
Publisher:Peter Lang
Place of publication:Berlin/Brüssel
Editor:Frank Thomas GrubORCiDGND, Ewald ReuterORCiDGND, Oddny SverrisdóttirORCiDGND
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2024
Date of Publication (online):2025/02/13
Publishing Institution:Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) [Zweitveröffentlichung]
Publicationstate:Zweitveröffentlichung
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
Department:Postprint
Tag:Deutsch im Baltikum; Diakritika; Endonyme; Exonyme; diacritics; endonyms
German in the Baltic states; exonyms; toponomy
GND Keyword:Baltikum; Deutsch; Ethnolinguistik; Ortsname; Ortsnamenkunde
Volume:18
First Page:109
Last Page:121
DDC classes:400 Sprache / 400 Sprache, Linguistik
Open Access?:ja
Linguistics-Classification:Ethnolinguistik
Program areas:Zentrale Forschung
Licence (German):License LogoUrheberrechtlich geschützt