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Mündlichkeit im Fernsehen

  • Mündlichkeit im Fernsehen wird mit Walter Ong als „sekundäre Mündlichkeit” verstanden. Sie läßt sich bestimmen: 1. nach den kommunikativen Bedingungen, die für das Fernsehen vorliegen; 2. anhand der sprachlichen Ausdrucksstrukturen, die sich in Fernsehtexten finden lassen; 3. auf der Ebene der Sprachkultur, auf der sich zeigen läßt, daß Fernsehen stärker als die Schriftmedien Teil des Alltagslebens geworden ist. Dabei ist immer zu berücksichtigen, daß Mündlichkeit ein komplexer Begriff ist, insofern als man phonische Realisierung und gesprochensprachlichen Stil unterscheiden muß. Weitere Differenzierungen ergeben sich für Fernsehtexte und -teiltexte durch Faktoren wie Produktions- und Performanzarten. Die Analyse von Ausdrucksstrukturen kann ergeben, daß auch Mündlichkeit im Fernsehen inszeniert sein kann, zum Zwecke der größeren persuasiven Wirkung.

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Metadaten
Author:Werner HollyGND
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-127753
ISBN:3-8233-5135-4
Parent Title (German):Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Fernsehen
Series (Serial Number):Studien zur deutschen Sprache (5)
Publisher:Narr Francke Attempto
Place of publication:Tübingen
Editor:Bernd Ulrich Biere, Rudolf Hoberg
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:1996
Date of Publication (online):2024/08/06
Publishing Institution:Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) [Zweitveröffentlichung]
Publicationstate:Zweitveröffentlichung
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Fernsehen; Gesprochene Sprache; Kommunikation; Mündlichkeit; Sprachliche Ausdrucksfähigkeit
First Page:29
Last Page:40
DDC classes:400 Sprache / 400 Sprache, Linguistik
Open Access?:ja
Linguistics-Classification:Gesprächsforschung / Gesprochene Sprache
Licence (German):License LogoUrheberrechtlich geschützt