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Genitivkonstruktionen und Possessorrealisierung im Deutschen

  • Ich gehe (mit Seiler 1983) davon aus, dass Possession die einzige genuine (d.h. nicht abgeleitete, sekundäre) Argumentbeziehung zwischen substantivischen Größen ist. Dass deprädikative Substantive Argumentbeziehungen des relationalen Prädikats "erben" (aber auch reduzieren oder umwandeln) können, von dem sie abgeleitet sind, bleibt davon ebenso unberührt wie die Tatsache, dass es vereinzelt auch andere Arten relationaler Substantive gibt, z.B. partitive wie Hälfte etc. Die possessive Argumentbeziehung ist asymmetrisch und geht vom Possessum-Substantiv aus. sie ist prototypisch Possessum-inhärent und wird bei Bedarf attributiv realisiert.

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Metadaten
Author:Clemens KnoblochGND
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-126320
ISBN:978-3-8233-6960-8
Parent Title (German):Argumentstruktur zwischen Valenz und Konstruktion
Series (Serial Number):Studien zur deutschen Sprache (68)
Publisher:Narr Francke Attempto
Place of publication:Tübingen
Editor:Stefan Engelberg, Meike Meliss, Kristel Proost, Edeltraud Winkler
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2015
Date of Publication (online):2024/04/12
Publishing Institution:Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) [Zweitveröffentlichung]
Publicationstate:Zweitveröffentlichung
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Deutsch; Genitiv; Konstruktion; Possessivität; Substantiv; Syntax
First Page:247
Last Page:270
DDC classes:400 Sprache / 400 Sprache, Linguistik
Open Access?:ja
BDSL-Classification:Grammatik
Linguistics-Classification:Grammatikforschung
Linguistics-Classification:Syntax
Licence (German):License LogoUrheberrechtlich geschützt