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Neue mediale Formate und ihre kommunikative Nutzung in der Wissenschaft. Fallbeispiele und sieben Thesen zum Praktiken-Konzept, seiner Reichweite und seinen Konkurrenten

  • Fragen der sprachlichen Praxis sind in der Sprachwissenschaft seit langem, in vielerlei Gestalt, in Bezug auf ganz unterschiedliche Kommunikationsbereiche und in einer bunten Vielfalt theoretischer Ansätze fest verankert. Im vorliegenden Beitrag diskutiere ich von einem handlungstheoretischen Standpunkt aus, der auch sprachhistorisch-evolutionäre und mediale Erweiterungen umfasst, Vorschläge zur Rolle des Praktiken-Begriffs bzw. (im weiteren Sinne) des Praktiken-Konzepts. Ich formuliere zunächst sieben mehr oder weniger kritische Thesen zu einem Ausschnitt der Praktiken-Literatur, den ich studiert habe, suche dabei auch nach Konsens und Dissens. In ausgewählten Fallbeispielen stelle ich dann Befunde zu Veränderungen in der Wissenschaftskommunikation seit der Erfindung des Buchdrucks dar und frage dabei, ob handlungstheoretisch orientierte Beschreibungen durch die Anwendung des Praktiken-Begriffs gewonnen hätten. Das Resultat fällt eher skeptisch aus.

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Metadaten
Author:Thomas Gloning
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-100622
DOI:https://doi.org/10.1515/9783110451542-018
ISBN:9783110451542
Parent Title (German):Sprachliche und kommunikative Praktiken
Series (Serial Number):Jahrbuch / Institut für Deutsche Sprache (~2015)
Publisher:de Gruyter
Place of publication:Berlin [u.a.]
Editor:Arnulf Deppermann, Helmuth Feilke, Angelika Linke
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2016
Date of Publication (online):2020/09/08
Publicationstate:Zweitveröffentlichung
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Diskursanalyse; Handlungstheorie; Soziolinguistik; Sprachanalyse; Sprachphilosophie
First Page:457
Last Page:486
DDC classes:400 Sprache / 400 Sprache, Linguistik
Open Access?:ja
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Soziolinguistik
Linguistics-Classification:Sprachphilosophie
Licence (German):Es gilt das UrhG