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Praktiken modellieren: Dialogmodellierung als Methode der Interaktionalen Linguistik

  • Der Beitrag plädiert dafür, die Interaktionale Linguistik stärker für modellorientierte Forschung und datengeleitete Methoden zu öffnen. Er stellt eine Methode vor, wie auf der Basis von Korpora datengeleitet Praktiken rekonstruiert und modelliert werden können. Ausgehend von einer Diskussion der tiefgreifenden Veränderungen, die die Digitalisierung für die Linguistik mit sich bringt, und einer Auseinandersetzung mit dem Modellbegriff, wird der Begriff der (Kommunikativen) Praktik in Abgrenzung zum Begriff der Kommunikativen Gattung bestimmt. Im Anschluss wird am Beispiel von Trostdialogen in OnlineForen eine korpusgeleitete Methode zur Dialogmodellierung vorgestellt. Schließlich werden die Folgen der menschlichen Interaktion mit maschinellen Dialogsystemen reflektiert.

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Metadaten
Author:Joachim Scharloth
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-100329
DOI:https://doi.org/10.1515/9783110451542-013
ISBN:9783110451542
Parent Title (German):Sprachliche und kommunikative Praktiken
Series (Serial Number):Jahrbuch / Institut für Deutsche Sprache (;2015)
Publisher:de Gruyter
Place of publication:Berlin [u.a.]
Editor:Arnulf Deppermann, Helmuth Feilke, Angelika Linke
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2016
Date of Publication (online):2020/08/20
Publicationstate:Zweitveröffentlichung
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Computerunterstützte Kommunikation; ELIZA <Chatbot>; Interaktion; Korpus <Linguistik>; Mensch-Maschine-Kommunikation
First Page:311
Last Page:336
DDC classes:400 Sprache / 400 Sprache, Linguistik
Open Access?:ja
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Medienlinguistik
Linguistics-Classification:Pragmalinguistik / Kommunikationsforschung
Licence (German):Es gilt das UrhG