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Literale Praktiken und literale Kompetenz

  • Die linguistische Fundierung des Praktikenkonzepts kann von der starken Stellung des Konzepts in der Literalitätsforschung profitieren. Hier spielt der Begriff seit Beginn der kontroversen Diskussion zu den „Konsequenzen der Lite- ralität“ ab Beginn der 1980er Jahre eine zentrale Rolle. Die Forschung zeigt, dass „literacy practices“ als institutionell und kontextuell gebundene Formen des schriftlichen Sprachgebrauchs die pragmatischen Transmissionsriemen für den Aufbau literaler Kompetenz sind. An drei empirischen Bereichen, dem Erwerb von Textsortenwissen vor Beginn des eigenen Schreibens (protoliteraler Erwerb), dem Erwerb von phonologischer Bewusstheit und von Prozeduren des Textreferierens (schulischer Erwerb) und schließlich dem Erwerb von intertextuellen Praktiken wissenschaftlichen Zitierens (wissenschaftlicher Erwerb) diskutiert der Beitrag exemplarisch Leistungsmöglichkeiten und Grenzen praktikentheoretischer Konzepte für die Erklärung des beobachtbaren Sprachlernens.

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Metadaten
Author:Helmuth Feilke
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-100300
DOI:https://doi.org/10.1515/9783110451542-011
ISBN:9783110451542
Parent Title (German):Sprachliche und kommunikative Praktiken
Series (Serial Number):Jahrbuch / Institut für Deutsche Sprache (+2015)
Publisher:de Gruyter
Place of publication:Berlin [u.a.]
Editor:Arnulf Deppermann, Helmuth Feilke, Angelika Linke
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2016
Date of Publication (online):2020/08/20
Publicationstate:Zweitveröffentlichung
Reviewstate:(Verlags)-Lektorat
GND Keyword:Kommunikationsforschung; Literalität <Schriftlichkeit>; Mündlichkeit; Spracherwerb; Sprachgebrauch
First Page:253
Last Page:278
DDC classes:400 Sprache / 400 Sprache, Linguistik
Open Access?:ja
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Pragmalinguistik / Kommunikationsforschung
Licence (German):Es gilt das UrhG