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Sprachpflege in der Schweiz

  • Ein Bericht über die Sprachpflege in der deutschen Schweiz muß beide Formen unserer Muttersprache ins Auge fassen: die Mundart und die Hochsprache. Umgangssprache als Zwischenschicht im Sinne eines besonderen Sprachkörpers gibt es kaum; wohl versehen die von allen Teilen der Bevölkerung gesprochenen Mundarten die Funktion der regionalen Umgangssprache, sie sind aber selbst keine solche: sie besitzen noch die dialektale Bindung an einen mehr oder minder fest umrissenen landschaftlichen Raum. Zwar läßt sich auch in der Umgangssprache der deutschen Länder das meiste von dem ausdrücken, was die Mundarten leisten, und zwar auf eine Weise, die ebenfalls einen heimatlichen Unterton aufweist, aber es ist nicht unsere Weise, es zu sagen: diese wird, allen Ausgleichstendenzen im Innern zum Trotz, gegen Außen als eine Sprache besonderen Zuschnitts empfunden, mag sich auch dieser nationale Aspekt wissenschaftlich nicht halten lassen, denn die alemannischen Mundarten decken sich nicht mit den staathchen Grenzen der Schweiz.

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Metadaten
Author:Bruno Boesch
URN:urn:nbn:de:bsz:mh39-10031
Parent Title (German):Sprachnorm, Sprachpflege, Sprachkritik : Jahrbuch 1966/1967
Publisher:Schwann
Place of publication:Düsseldorf
Editor:Hugo Moser
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:1968
Tag:Sprachpflege; Standardsprache
GND Keyword:Deutsch; Schriftsprache; Schweiz
Pagenumber:16
First Page:220
Last Page:235
Dewey Decimal Classification:400 Sprache / 430 Deutsch
Open Access?:ja
BDSL-Classification:Sprache im 20. Jahrhundert. Gegenwartssprache
Leibniz-Classification:Sprache, Linguistik
Linguistics-Classification:Soziolinguistik
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland